Eine Transfergesellschaft ist ein arbeitsmarktpolitisches Instrument, das Beschäftigte bei betriebsbedingtem Stellenabbau oder Insolvenzen vor der unmittelbaren Arbeitslosigkeit schützt. Die betroffenen Mitarbeiter wechseln durch einen dreiseitigen Vertrag für einen befristeten Zeitraum in dieses Unternehmen, anstatt direkt entlassen zu werden. Während dieser Zeit erhalten sie Transferkurzarbeitergeld und werden durch gezielte Qualifizierungen, Coaching sowie Vermittlungshilfe professionell auf den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt vorbereitet. Ziel ist es, die Phase der beruflichen Neuorientierung aktiv zu nutzen und eine möglichst nahtlose Anschlussbeschäftigung zu finden.