Generationenbalance

Generationenbalance bezeichnet das ausgewogene Verhältnis zwischen den verschiedenen Altersgruppen einer Gesellschaft im Hinblick auf Rechte, Pflichten und Ressourcen. Sie zielt darauf ab, Lasten wie Rentenzahlungen oder Staatsverschuldung sowie Chancen und Lebensqualität fair auf junge, mittlere und ältere Generationen zu verteilen. Ein stabiles Gleichgewicht soll verhindern, dass einzelne Alterskohorten übermäßig beansprucht werden, um den sozialen Zusammenhalt und die langfristige Stabilität der Sozialsysteme zu sichern. Damit ist die Generationenbalance ein zentraler Baustein der Generationengerechtigkeit innerhalb eines Staates.


  • Altersdiskriminierung im Bewerbungsprozess: Urteil des Bundesarbeitsgerichts

    /

    Altersdiskriminierung im Bewerbungsprozess: Urteil des Bundesarbeitsgerichts

    Die Arbeitswelt ist im ständigen Wandel, und die Frage der Generationengerechtigkeit spielt eine immer größere Rolle. Ein aktuelles Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) in Erfurt hat nun das Thema Altersdiskriminierung neu aufgerollt und für heftige Diskussionen gesorgt. Der Fall eines pensionierten Lehrers, der sich erneut auf eine Vertretungsstelle beworben hatte und zugunsten eines jüngeren Bewerbers abgelehnt…