Geschlechtsspezifische Gewalt bezeichnet Gewalthandlungen, die sich gezielt gegen Personen aufgrund ihres Geschlechts richten oder diese aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität überproportional stark betreffen. Sie ist tief in ungleichen gesellschaftlichen Machtstrukturen sowie traditionellen Rollenbildern verwurzelt und dient oft der Ausübung von Kontrolle. Die Formen dieser Gewalt sind vielfältig und umfassen neben körperlichen und sexualisierten Übergriffen auch psychischen Druck sowie soziale oder ökonomische Benachteiligung. Während Frauen und Mädchen weltweit am häufigsten betroffen sind, richtet sich diese Gewalt auch gegen Menschen, die von herrschenden Geschlechternormen abweichen.

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Der Alternativbericht 2025 zur Istanbul-Konvention zeigt massive Schutzlücken bei Gewalt in Deutschland auf. Analyse der Defizite für Betriebe & Politik.