Opferschutz umfasst alle rechtlichen, sozialen und medizinischen Maßnahmen, die darauf abzielen, die Situation von Menschen nach einer Straftat oder Gewalttat zu verbessern. Das Hauptziel ist es, Betroffene vor weiteren Beeinträchtigungen zu schützen und sie bei der Bewältigung der Tatfolgen durch professionelle Beratung sowie praktische Hilfe zu unterstützen. Zudem stärkt der Opferschutz die rechtliche Stellung der Betroffenen im Strafverfahren und ermöglicht ihnen den Zugang zu finanziellen Entschädigungsleistungen. Durch diese ganzheitliche Unterstützung soll das Sicherheitsgefühl wiederhergestellt und eine erneute Traumatisierung während der Ermittlungen verhindert werden.

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Der Alternativbericht 2025 zur Istanbul-Konvention zeigt massive Schutzlücken bei Gewalt in Deutschland auf. Analyse der Defizite für Betriebe & Politik.